Donnerstag, 15. April 2010

Perth - Sonne Goon und gute Laune

Zum Flug nach Perth muss ich noch etwas anmerken, wenn man gut und günstig Alkohol trinken möchte in Australien, zumindest Bier, sollte man das im Flugzeug machen! Das Bier ist Kostenlos und man wird auch gut bedient. In Perth angekommen hab ich dann den Bus in die Stadt genommen, wo ich dann für eine Woche im Shiralee Backpacker eingecheckt habe. Dieses Hostel ist ziemlich dreckig, es wimmelt nur so von bad bugs (Insekten die sich in deinem Bett aufhalten und wenn du dich reinlegst nachts deine Beine und Arme massakrieren, in dem Sie dir das Blut aussaugen) und der Manager hat auch keine Ahnung was er da macht. Aber ich muss sagen ich hatte eine geniale Woche in diesem Hostel, die Leute die ich da kennengelernt habe waren einfach nur richtig gut, genau das hab ich gebraucht nach dem meine Familie da war, damit ich kein Heimweh bekomme. Die ersten Tage habe ich mich erstmal eingelebt, ich hab mich mit den Leuten bekannt gemacht, Maxime und Maude aus Kanada Marc aus Irland, Daryl und Dougie aus Schottland usw. am meisten war ich eigentlich mit Marc, Daryl und Dougie unterwegs. Am ersten Tag hab ich mir die Stadt angeguckt und was es da so alles zu sehen gibt. Eigentlich nicht wirklich viel, aber als ich an den Swan bells war, hab ich 20 Leute im Park Fussball spielen gesehen. Also war ich ziemlich schnell auf dem Feld. Das war so ziemlich die einzige Zeit die ich ausserhalb unseres Hostels, dem Park, dem Strand, einem Pub oder dem Bottleshop verbracht habe. Die meiste Zeit haben wir uns eigentlich im Hostel oder Park über Fussball unterhalten und/oder Fussball gespielt. Nachmittags waren wir entweder am Strand oder im Park zum Fussi zocken, endlich mal wieder "vernünftig" zocken. Wir haben meist 10 gg 10 gespielt in einem Park zwischen unserem und dem Billabong Backpacker. Nachdem Spiel gings dann meistens Richtung Bottleshop, 4 Liter Goon für 10 Dollar kaufen, irgendwie muss man ja den Abend verbringen. Einfach nur gut. Abends wurde dann meist über Fussball diskutiert bis sich entweder die Nachbarn oder die Frauen am Tisch beschwert haben das die nicht mitreden können. Manchmal war uns das aber egal und wir haben weiter unsere jeweiligen Fangesänge gesungen oder weiter Diskutiert. Die beliebtesten Themen waren das spiel Irland gg Frankreich, was durch Thierry Henry entschieden wurde, die jeweiligen Derbys, da Daryl Celtic fan und Dougie Rangers fan war oder auch das im Fussball der Fernsehbeweis eingeführt werden soll. Alles zusammen gefasst hatte ich eine richtig gute Zeit in Perth, viele Fotos hab ich allerdings nicht gemacht.

Perth City


Unser Hinterhof, wo wir die Abende verbracht haben

Dougie, Maude und ich

Weiß ich nicht mehr, Dougie, Marc, ich und Maude
Wir haben Daryl von einem seiner Volleyball spiele abgeholt

Um die weiter Reise hab ich mich natürlich auch gekümmert und zwar ging es nach Perth mit einem 4x4 Wagen Richtung Broome auf den Weg. Man wird sich fragen mein Gott das muss doch bestimmt viel kosten so ein auto für 6 tage zu mieten um damit nach Broome zukommen. Aber nicht wenn man Relocation macht. Das läuft so ... das Auto z. B. das was ich jetzt hatte ist in Perth wird aber in Broome benötigt, weil dort in den nächsten Tagen/Wochen Leute
dieses Auto mieten wollen. Und da in der Firma anscheinend niemand Bock hat den ganzen Weg von Perth nach Broome zufahren, denken die sich setzen wir das ganze doch ins Internet, für 5 Dollar am Tag und der der das Ding dann hoch nach Broome fährt bekommt noch 310 Dollar für Diesel von uns. Und da ich täglich die Firmen angerufen habe, weil diese Angebote täglich aktualisiert werden, hatte ich ziemlich schnell dieses Auto und hab dann noch bei Gumtree eine Announce aufgegeben damit ich nicht alleine Reisen muss und die restlichen Kosten geteilt werden können. Auf meine Announce sind nicht viele aufmerksam geworden, aber im Endeffekt
habe ich doch 2 gefunden, Lyanne aus Kanada und Tal aus Israel.

Auto Nr. 3

Familienausflug 2010

Zur Great Ocean Road schreib ich nicht mehr viel, weil es so ziemlich das selbe Programm war, was ich schon vorher gemacht habe. Dieses mal war es allerdings kein 30 Jahre alter Van in dem ich fahren und Schlafen musste. Ein paar Unterschiede gab es aber schon, wir haben z. B. in Lorne gehalten und uns die Aerskine falls angesehen.

Unsere Top 4 der Sehenswürdigkeiten an der Great Ocean Road waren

1. 12 Apostel
2. Grotto
3. London Bridge
4. Bay of Islands




Mama an den Aireskine falls

Nach den Felsformationen an der Ocean Road war der Grampians Nationalpark das richtige Kontrastprogramm, ein richtig cooler Nationalpark der vor Natur nur so strotzt. Nachdem wir unser Motel bezogen haben sind wir dann Richtung Outlooks und Waterfalls. Als erstes waren wir am Booroka Outlook, danach am Reid outlook und den Balconies, bis wir dann am Ende des Tages die Mc Kenzie falls besucht haben. Den Abend haben wir dann mit einem schönen Abendessen in Halls Gap, wo auch unsere Unterkunft war, ausklingen lassen.

Den nächsten morgen haben wir dann mit Frühsport begonnen, der aus einem 2 stündigen walk zu den Pinnaclefelsen bestand. Nach dem walk mussten wir uns auch schon richtung Melbourne machen, weil wir den Mietwagen nur bis 17 uhr hatten. Einen Stopp mussten wir aber noch einlegen und zwar am Balarat Wildlifepark, weil die Damen noch Kangerühs füttern wollten. Am Sonntag gehts dann für meine Mutter und Schwester richtung heimat und ich flieg weiter nach Perth, mal sehen was ich da dann zu erzählen habe.




Montag, 5. April 2010

Sport Sport Sport

In Melbourne konnte ich dann wieder bei Ludger unterkommen, was sehr sehr gut war, denn zum Rennwochenende haben die Hostels ihre Preise teilweise um 50% angehoben. Wie die Überschrift schon verrät, ging es nach Tasmanien ziemlich sportlich zu. Ich habe allerdings weniger Sport gemacht, was ich hier in Australien generell ziemlich wenig mache, aber ich schaue viel Sport. Zuerst waren Ludger und ich am Donnerstag den 25ten. März an der Formel 1 Rennstrecke in Melbourne die in den letzen Wochen auf das Rennen vorbereitet wurde. Wir haben uns ein paar Rennen und Trainings anderer Motorsportarten angesehen, an so einem Formel 1 Wochenende ist ja die ganze Zeit für Programm gesorgt. Ausserdem mussten wir uns um einen Platz für das freie Training, Qualifying und das Rennen kümmern, damit wir möglichst gut sehen und nach dem Rennen schnell auf die Strecke kommen. Danach sind wir zum Auftaktspiel der AFL Saison 2010 gegangen. Ich hatte ja schon von einem Spiel bei dem Pre season Turnier berichtet. Diesmal gings aber richtig los, beim Auftaktspiel im Melbourne Cricket Ground war eine ganz andere Stimmung und das Tempo des Spiels war auch ein höheres. Am Stadion haben wir uns mit Jaquline und Tibo getroffen, mit denen wir das Spiel gesehen haben. Wir hatten eigentlich vorher ausgemacht, dass wir für Carlton sind, da ein bekannter von Ludger ein großer Fan ist und Ihm gesagt hat wir müssen für diese Mannschaft sein. Aber da es als Derby ausgeschrieben war und der Gegner der Blau Weißen Carlton Mannschaft die Schwarz Gelben aus Richmond waren, war ziemlich schnell klar das ich auf der Seite von Richmond bin. Und wie jedes Derby in dieser Saison ging auch dieses aus, am Ende jubelte Blau Weiß, dieses mal hab ich es aber ziemlich entspannt gesehen, da es mir egal war!


Auftaktspiel Richmond-Carlton

Da jubeln se die blauen

Zum freien Training war ich alleine an der Rennstrecke, weil Ludger arbeiten musste. Ich war an der stelle die wir uns am Donnerstag ausgeguckt hatten, nach Start und Ziel an der 2ten Kurve auf dem Grasshügel. Ich hab so ziemlich alles mitgenommen. Am Samstag war dann das Qualifying was aus deutschersicht eigentlich ganz gut lief, ich mein Schumi kann im Moment wohl noch nicht besser, aber das macht Vettel dann halt. Nach dem Qualifying war noch ein Konzert an der Strecke, wo Powderfingers gespielt haben, ich kannte die nicht aber da alles im Ticket enthalten war, sind wir natürlich auch zu dem Konzert gegangen. Wir wollten nach dem guten Konzert der Powderfingers noch nicht nach Hause gehen, da traf es sich gut, dass noch eine Couchsurfing party in der nähe der Rennstrecke war. Auf der Party wurde eigentlich durchgehend an mehreren stellen gejammt, im ersten stock haben wir uns dann mit mehreren leuten zusammen gesetzt und der Band zugehört. Später wurde dann in der Garage hinter dem Haus weiter gespielt. Teilweise hab ich mich etwas komisch gefühlt, weil ich kein Instrument spiele und es so schien als ob jeder auf der Party zu mindestens Flöte spielen kann! Um ca 4 hatten wir dann genug und sind mit dem Taxi wieder nach hause, wir mussten schließlich fit sein fürs Rennen.
Unsere Sicht beim Freie Training

Die Powderfingers

Kurz vorm Rennen sind meine Mutter und meine Schwester in Melbourne angekommen und wollten natürlich auch zum Rennen. Also haben Ludger und ich schnell noch 2 Tickets besorgt.
Das Rennen wie ihr wisst lief dann nicht so wie man sich das vorstellt, alle deutschen ziemlich weit weg vom Träppchen oder ausgeschieden und auch der Lokalmatador, dem ich es nach den
deutschen gegönnt hätte war weit abgeschlagen. Aber an sich war das Rennen ziemlich interessant und das es geregnet hat, hat nur dazu beigetragen dass das Rennen interessanter
wurde. Die Highlights hatten wir teilweise direkt vor unserer Nase, da in der Ecke wo wir standen z. B. der Schumi crash passiert ist. Als das Rennen vorbei war und die Fahrer zur Siegerehrung
unterwegs waren, haben die Streckenposten die Tore geöffnet und wir konnten auf die Strecke, was wie ich fand, ziemlich cool war. Wir sind über die Start und Ziel gerade spaziert, um zum
zweiten Konzert des Wochenendes zu kommen, diesmal von Simple Minds, bevor wir dann zurück in die City gefahren sind. Das war meine letzte Nacht bei Ludger.


Beim Rennen

Auf Start und Ziel

wie man sieht war einiges los

Simple Minds

Den nächsten Tag habe ich damit verbracht Rita und Sabrina die Stadt und die stellen zuzeigen die ich in Melbourne am besten fand, um es kurz zumachen, da das meiste schon im Blog enthalten ist, hier eine liste was wir unternommen haben:

Spaziergang an der Yarra River Promenade zur Flinders Station.
Tourist Tram bis zur Bourke Street.
Mittag essen bei Shanghai Dumplings.
Kurze Shopping tour.
Botanical Garden
Brighton Beach
Paella zum Abendessen in St. Kilda
Pinguin Parade in St Kilda
Zum Abschluss Bierchen in der Rooftopbar

Zum letzten Punkt muss ich allerdings noch was schreiben, ich wollte den beiden die selbe schöne Aussicht zeigen, wie ich Sie ein paar Tage zuvor hatte und wie ich Sie auch im Blog
gepostet habe. Warum schreibe ich also jetzt nochmal was dazu, wenn ich vorher alles nur aufgezählt habe? Weil an diesem Abend auf der Rooftopbar eine ganz besondere Party war,
nämlich eine "gay and lesbian" Party, das erste mal das ich auf so einer Party war und nach 3 Bierchen, ein paar Fotos und Gesprächen sind wir dann auch wieder gegangen. Am nächsten
Tag war wieder früh aufstehen angesagt, denn wir hatten uns am Tag zuvor ein Auto gemietet, damit ich Sabrina und Rita die Great Ocean Road zeigen kann und wir noch zusammen den
Grampians Nationalpark besuchen.


Brighton Beach häuschen

Samstag, 3. April 2010

Tasmanien

Meine Tour begann in Melbourne um 3.45 Uhr morgens, als mich mein Wecker aus dem Schlaf
gerissen hat. Warum so früh wird man sich fragen, da man als Backpacker kostengünstig
reisen möchte, muss man um diese Zeit aufstehen, um dann zum Flughafentransfer zulaufen
damit man um 6.30 den Flug von Melbourne nach Hobart erwischt. Wenn man dann noch die
Richtlinien der Fluggesellschaft einhält, und nicht wie ich mit 9.4 an stelle von 7 kg Handgepäck ankommt, kann man sich auch 50 Dollar Gebühr sparen. So viel sei gesagt die hab ich nicht 2 mal gezahlt, aber dazu später mehr.

In Hobart musste ich mir dann für einen Tag eine bleibe suchen. Im Centralcity Backpacker
bin ich dann untergekommen. Am ersten Abend hab ich direkt mehrere deutsche getroffen und
den Abend mit Ihnen vorm Hostel verbracht. Die geführte Tour durch Tasmanien begann auch wieder früh, eigentlich zu früh für mich, um 6.30 wurde ich wieder in Hobart abgeholt. Ich habe mir eine geführte tour gebucht, weil ich nur 7 tage auf der Insel hatte und möglichst viel mitnehmen wollte. Wir haben zuerst alle Leute eingesammelt, an jeglichen pick up punkten und sind dann los Richtung Lake St Clair. Nur mal zur Orientierung Tasmanien sieht immer so klein aus neben Australien, ist aber größer als die Niederlande. Am Lake angekommen, sind wir auf 2 kleine walks gegangen. Da das Wetter leider an den ersten 3 Tagen nicht so berauschend war, kam die Stimmung am Lake nicht so rüber und wie waren alle noch nicht so ganz überzeugt. Sonst war am ersten Tag nicht viel los, die meiste Zeit waren wir im Bus, Kilometer machen zu
unserer ersten Unterkunft, in Zeeland. Auf dem Weg dahin waren wir noch am Strand, was bei dem Wetter nicht so der Bringer war aber naja man macht ja alles mit. Nach unserer "Badepause" haben wir noch mehrere kleine Städtchen durchquert, in einem haben wir noch gehalten, einer kleinen Stadt die vom Bergbau lebt. Ja stimmt, das kann ich ja gar nicht zuhause haben!

Lake St. Clair

Am ersten Strandbesuch

Der zweite Tag begann wie ich später erfahren hab ziemlich tour typisch, nach unserem
Frühstück hatten wir die Möglichkeit nach Zeehan zulaufen oder mit dem Fahrrad zufahren.
Wir sind dann aber gelaufen, weil wir weiter wollte und nicht wieder mit dem Fahrrad nach
oben fahren wollten. Es folgten dann Stationen an einem Sägewerk, wo Schöne Holzarbeiten
hergestellt wurden. Es musste ja auch etwas für die etwas älteren Leute dabei sein, die
so eine Tour buchen. Aber ich muss sagen damit war es dann auch mit den weniger Spannenderen Aktivitäten. Am Nachmittag waren wir auf den Sanddünen auf Tasmanien, einfach der Hammer wie facettenreich diese Insel ist. Unser nächste und letzter halt für den Tag war der Cradle Mountain und Lake St Clair Nationalpark. Da angekommen haben wir noch einen Spaziergang gemacht und mehrere Tiere gesehen.

Ein kleiner dicker Wombat


Am dritten Tag durften wir dann wählen, welchen walk wir machen wollen. Wir konnten zwischen dem walk auf den Gipfel des Cradle Moains, einem Walk zum Marions Lookout und dem Walk um den See, welchen ich etwas Langweilig fand. Der Walk zum Gipfel hätte sich nicht gelohnt, weil es sehr bewölkt war, also hab ich die goldene Mitte genommen und bin mit den meisten anderen zum Marions lookout. Der weg den Berg hoch, war richtig gut, am Wombat Pool vorbei und immer weiter richtung Lookout. Da angekommen hat man nicht so ganz den Ausblicke genießen können, aber ich fand es trotzdem ziemlich genial. Es ist einfach der Hammer die Wolken an einem vorbeiziehen zu sehen, außerdem war es noch ein cooler Zufall, weil ich mit Ludger im Wilson noch darüber geredet habe, dass ich so etwas gerne mal erleben möchte. Lunch (Sandwiches) gab es am Berg, kurz bevor wir wieder wählen durften wie es weiter gehen soll. Man konnte entweder den Berg runter klettern und dann eine längere strecke am See entlang laufen, oder noch über mehrere anhöhen weiter und eine kürzere strecke am See entlang. Ich habe mich für zweiteres entschieden, wobei ich der einzige war, der diese strecke klettern wollte. Witzigerweise habe ich die anderen wieder am Carpark getroffen und wir sind zusammen zur Lodge. Dort haben wir einen Kakao getrunken und haben auf die 2 Personen gewartet, die den Gipfel besteigen wollten. Die zweite Nacht haben wir dann in Devenport verbracht, eine der 3 Größten Städten auf Tasmanien (neben Hobart und Lanceston).

Auf dem Weg zum Lookout
Wombat Pool ... ich hab keinen schwimmen gesehen
auf dem Lookout, wie man im Hintergrund sieht, sieht man nichts
da war der Blick etwas klarer
vielleicht kennt man das bild, normalerweise ist im hintergrund ein Berg....

In Devenport wurden 9 leute aus unserer Gruppe abgeliefert, weil Sie die tour dort gestartet hatten und die 6 tag schon umhatten. Es wurden aber auch wieder 4 neue leute abgeholt. Mit den neuen an Board sind wir dann Richtung Ostküste, wo das Wetter für die nächsten 3 tage besser werden sollte. Das war auch gut so, denn der erste stopp an der Ostküste war ein Strand in der Fire bay. Man muss ja sagen egal wo man in Australien ist, es gibt so ziemlich überall schöne Strände und so auch in Tasmanien. Dort haben wir auch 2 std. verbracht, bevor wir weiter sind Richtung Bicheno, einer Kleinstadt direkt an der Ostküste. Wir hätten zum Strand laufen können, aber Abends wurde es dann doch etwas zu kalt. Also bin ich im Haus geblieben und hab mit mehreren anderen Tischtennis gespielt.

Auch Tasmanien hat schöne Strände und Wetter

Der fünfte Tag begann am Bicheno Blowhole. Die Wellen waren leider nicht so hoch, aber ich hab mein bestes gegeben das Blowhole auf ein Foto zubekommen. Den Restlichen Tag haben wir dann im Freycenet Nationalpark verbracht, der wirklich einfach nur cool war. Wir konnten wieder wählen, entweder zum Strand der Wineglass Bay laufen, oder auf den Mt. Amos und die Aussicht auf die Wineglass Bay genießen. Ich hab den Mt. Amos gewählt, man musste richtig klettern aber nach ca 90 min waren wir dann auch am Gipfel und konnten die Aussicht auf die Bay genießen. Wie man merkt geht hier fast nichts ohne vorher bestimmte Walks zumachen. Man muss sich die Aussicht, Wasserfälle etc. erst über einen Walk erarbeiten! Geschlafen haben wir dann in unserer letzen Nacht der Tour in Pt. Arthur, der Stadt die früher Englands Gefängnis war und noch eine ziemlich erschreckende Geschichte zu erzählen hat (http://en.wikipedia.org/wiki/Port_Arthur_massacre_(Australia)). Nach dieser Geschichte und der Tatsache, das unser Haus diesmal direkt neben einem Friedhof lag, waren die Frauen in unserer Gruppe etwas schreckhaft/verängstigt.
Den Abend haben ich dann mit ein paar runden Billiard im Haus beendet, das lief auch besser als die Tischtennispartien. Bei so einer Tour ist wirklich für alles gesorgt, wir hatten immer ein schönes Haus in dem wir gewohnt haben und uns nicht Langweilig wurde. Lunch haben wir meistens auf der Tour an einem BBQ Stand zubereitet und gegessen und Frühstück und Dinner wurde immer im Haus gemacht und gegessen.

Bicheno Blowhole
Der Weg zum Mt. Amos war ziemlich steinig

keine Ahnung wasPippo meint...

Wineglass Bay

So war es auch am letzten morgen, mein Niederländische Zimmer Kollege DJ (Dirk Jan Wisser van der Zoelm) war, wie jeden morgen, um 5.30 Uhr wach und auch schon mit dem Frühstück fertig, ehe ich angefangen hab. ich hab immer versucht bis möglichst 7.00 zu schlafen, was das Optimum war damit man noch Frühstück bekam. Am letzen Tag hatte ich es wieder geschafft, bis 7.00 zu schlafen, war glücklich und es konnte wieder losgehen. Zuerst sind wir zum Remakable Cave gefahren, quasi ein Loch in einer sehr dicken Steinwand (man könnte sagen, dass ich nicht wirklich beeindruckt war) Der nächste punkt auf der Tagesordnung gefiel mir dann nicht soo gut, denn es ging zum Historischen Nachbildung von Port Arthur. Nachdem wir dann durch die Ruinen gestreift sind und die Bootstour gemacht haben, sind wir zurück zum Haus, wo das Mittagessen schon vorbereitet war. Als dann alles aufgeräumt, abgespült und wieder im Bus verstaut war, gings weiter Richtung Tasmanian Wildlife Park, wo wir den Tasmanischen Teufel gesehen haben. Ich muss sagen die sind einfach nur häßlich, aber das wa ja nicht das einzige im Wildlife Park, wir durften ja noch Kangaroos füttern. Auf dem Weg zurück nach Hobart haben wir noch ein Paar Stopps eingelegt, bevor wir dann in Hobart abgelifert wurden und die Tour beendet war. In Hobart hab ich dann meine letzte Nacht auf Tasmanien im Central Backpacker verbracht, wo ich ja schon ein paar Leute kannte. Also haben wir uns noch ein paar Biere genehmigt, bevor wir dann schlafen gegangen sind. Endlich mal wieder ausschlafen konnte ich am nächsten morgen, denn diesmal ging mein Flieger nicht so früh, sondern ziemlich spät um 21.15uhr. Da ich diesmal nicht wieder eine Gebühr zahlen wollte, hab ich mit folgender Kleidung eingecheckt: eine kurze Hose darüber eine lange Hose, 2 T-Shirts und 2 Pullis, die schweren Sachen wie z. B. Duschgel etc in einer Tüte als Einkäufe getarnt und es hat geklappt, ich hatte 5,4 KG auf der Uhr. Nach dem Check In konnte ich dann auch wieder die Sachen in meine Tasche packen und bin wieder nach Melbourne geflogen.
Remarkable Cave

Port Arthur
Da isser...
...nein ernsthaft das ist der Tasmanischer Teufel

Mit Baby...

Mini Kanguruh

Alles in allem muss ich sagen hat sich der Ausflug nach Tasmanien richtig gelohnt, es ist schon krass, wie viele facetten eine so kleine Insel hat. Von der teilweise unberührten Westküste, wo man 6 Tageswalks durchs nichts machen kann, über die Gebirge im Zentrum der Insel, den Größeren Städten bis hin zur Ostküste mit Ihren Stränden und dem Freicenet Nationalpark.