Mittwoch, 12. Mai 2010

Airlie Beach-1770/Agnes Waters

Als ich in Airlie Beach in meinem Backpacker an kam, hab ich direkt gemerkt, dass der erste Abend ziemlich deutschlastig wird. Ich bin ins Zimmer gekommen und es saßen 6 deutsche und niemand anderes im Zimmer! Witzig wurde es trotzdem, obwohl ich meistens versuch deutsche zumeiden, nachdem ich mehrere sachen für meinen Segeltrip gewaschen hatte, sind wir noch gemütlich in eine Bar in Airlie gegangen. Ich war mit Andre und Chris unterwegs, 2 Unternehmer die ursprünglich aus Hamburg kommen, jetzt aber ihr eigenes Geschäft in Cairns eröffnet haben. Lange hab ich nciht gemacht, da am nächsten morgen um 7.30 h auf dem Boot "Kiana" einchecken musste. Vom Check in Büro bin ich ca 10 min zum Anlegesteeg gelaufen, wo wir eine kleine Einführung bekommen haben wie man sich an Board verhält etc. . Wir waren 12 Passagiere und 3 Crewmitglieder (Köchin, Skipper und Tauchlehrer). Unsere erste Anlegestelle vom Hafen aus sollte eine der berühmtesten Inseln sein, nämlich die Whitsunday Insel mit dem Whitehaven Beach. Dieses Motiv soll laut Tauchlehrer das dritt meist fotografierte Objekt in Australien sein. Ich weiß jetzt auch wieso, das ist der beste Strand an dem ich bis jetzt sein durfte! Der Sand war wie Mehl und einfach total weiß, einfach faszinierend. Unsere Anlegestelle war die Tongue Bay von der aus wir einen kleinen Bushwalk zum Whitehaven Beach gemacht haben. Nach ca 3 Std. aufenthalt, mehreren Fotos und ein bisschen strandsport, sind wir wieder durch den Busch zur Tongue Bay. Dort wurden wir wieder vom schlauchboot abgeholt, das uns zur Kiana gebracht hat.
Der nächste Segelturn ging dann an den Platz, wo wir die Nacht und den nächsten morgen verbringen sollten, die Luchian Bay. Da gab es dann Dinner und den Sonnenuntergang zusehen, bevor wir alle in unsere Kojen sind um etwas zuschlafen. Morgen war nämlich früh aufstehen angesagt, 5.30h wurde der Generator wieder angestelllt, was so ziemlich bedeutete das alle wach waren. Nach Sonnenaufgang und Frühstück durften wir dann das erste mal ins Wasser. Diejenigen die noch nie getaucht sind mussten sich erstmal mit schnorcheln begnügen, was aber für mich schon ziemlich beeindruckend war! Danach haben wir dann unseren Introductory Dive bekommen, der eigentlich hauptsächlich aus bekannt werden mit der Ausrüstung bestand. Wir sind auch noch 20 minuten getaucht. Es war schon schön aber nichts im Vergleich was uns ein paar Std. später am Outer Reef erwarten sollte. Den Vormittag haben wir auf der ca 64km langen Strecke von den Whitsundays zum Bait Reef verbracht. Ich habe die meiste Zeit an Deck sonnend und eine Std. gemütich schlafend unter Deck verbracht. Ich war noch ziemlich kaputt, weil mich der Regen in der Nacht ein paar mal geweckt hat. Und da das Fenster direkt über meinem Bett war, wurde ich, wenn es geregnet hat, ziemlich schnell wach.
Am Bait Reef angekommen haben wir mit einem Schnorchel gang begonnen und da die Sonne schön geschienen hat, konnte man die einzelnen Korallen in all ihrer Farbenpracht leuchten sehen. In der Zeit wo wir auf dem Meer waren, haben wir 4-5 Korallen Tabletts gesehen die man alle nach und nach abschwimmen konnte. Absoluter Wahnsinn war allerdings was sich abgespiet hat, als ich das erste mal vom Schlauchboot ins Wasser eingetaucht bin. Das erste was ich gesehen hab war wie sich ein Fisch erleichtert hat. Und weil ich so loslachen musste, kam Wasser in meine Maske und ich musste erstmal auftauchen und das Wasser loswerden. Was für eine Frechheit, ich mach den weiten weg zum Great Barrier Reef und das erste was ich sehe ist, wie ein Fisch ins Wasser kackt! Aber die restliche Zeit war dann einfach nur noch gut, bunte Korallen, eine Menge verschiedene Fisch nur die Haie habe ich leider verpasst. Ein weiteres Highlight auf diesem Schnorchelgang war, dass ich Nemo gefunden habe! Die meisten Leute, die auch mal öfter Tauchen, werden jetzt denken das ist doch nur ein kleiner Fisch du Idiot. So haben auch die Leute auf dem Boot gedacht und haben mich ziemlich komisch angeguckt als ich mit einem riesen Grinsen aus dem Wasser kam mit der Story, dass ich Nemo gefunden hab. Nach ca 1,5 std. ging es dann wieder aufs Boot, wir mussten uns vorbereiten auf unseren Tauchgang. Mein einziger Tauchgang am Great Barrier Reef, es waren ca 35 minuten die ich so schnell nicht vergessen werde, wieder einiges an Korallen gesehen und Fischen, aber von einem komplett anderen Blickwinkel, dadurch das man stetig unter wasser bleiben kann! Den Hai hab ich allerdings wieder verpasst, Craig und C J, das Ehepaar aus San Fransisco mit denen ich getaucht bin haben ihn gesehen konnten mir aber nicht bescheid sagen, weil ich mit dem Rücken zu ihnen schwamm. Aber egal es hat sich trotzdem total gelohnt. Zurück auf dem Boot gab es dann Dinner und nach ein paar Bierchen an Board sind wir dann auch wieder in die Koje, da am nächsten Tag wieder 5.30 aufstehen angesagt war. Dieses mal wurde ich durch die Nacht nicht vom Regen geweckt, aber als wir aufgestanden sind konnte man den Sonnenaufgang nicht sehen, weil das Wetter so bescheiden war. Aber pünktlich zu unserem letzen Schnorchelgang hat der Regen aufgehört und es wurde etwas heller. Und nachdem wir uns dann vom Great Barrier Reef und seinen Meeresbewohnern verabschiedet haben, sind wir um 9.00h auf den Heimweg nach Airlie Beach.
Zurück im Hostel hab ich eine runde entspannt und mal 3 std. in einem Bett gelegen, das sich nicht von links nach rechts oder oben nach unten bewegt. Ausserdem war es auch mal ganz angenehm sich mal nicht mindestens 1 mal die Stunde irgendwo mit dem Kopf zustoßen! Warum können die nicht Boote bauen, in die nicht nur Zwerge passen? Abends haben wir uns dann mit unserer Gruppe nochmal im Beaches getroffen, einem Hostel/Restaurant/Bar in Airlie Beach. Dann gingen alle wieder ihrer Wege. Am nächsten morgen hab ich zuerst gedacht an meinem letzten Abend würde nichts gehen und prompt hab ich 3 Schweden und eine Holländerin getroffen, die Heute den Abschied von Leo (einem der Schweden) feiern und zwar mit einem Goonday. Und das ging so:

Wir haben uns alle ein Paket Goon gekauft, Eis und ein Frischhaltebeutel, indem wir alles schön kalt gehalten haben. Dann ging es zur Lagune, wo wir ziemlich direkt mit dem trinken und den Trinkspielen angefangen haben. Neben Fuck the Dealer wurden noch einige extra Regeln erstellt. Wenn jemand "mine" sagt muss er 10 Liegestütze machen, außerdem musste man sein halbes glas trinken, wenn man mit seinem starken Arm trinkt. Man kann sich das Ergebnis gut vorstellen und gegen Nachmittag war ich dann wieder auf dem Hostelzimmer, wo ich mich etwas hingelegt habe, bevor wir abends weiter gezogen sind. Das war der letzte Abend den letzten Tag hab ich eigentlich nichts gemacht, ich hab mich in ein anderes Hostel gesetzt, das einen guten TV Raum hatte und hab nur noch gechillt.
Um 23.30 h hab ich dann den Nachtbus nach Agnes Waters/1770 genommen, wo ich einen Tag und eine Nacht Aufenthalt hatte, bevor es weiter nach Rainbow Beach ging. In Agens Waters/1770 gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. In meinem Hostel ist mir aufgefallen, dass die Stadt an sich nur eine Attraktion hat.Und diese hab dann acuh mitgenommen und zwar war das eine Scooteroo Tour durch Agnes Waters/1770. Ganz coole Tour mit einem bis zu 80 km/h schnellen Bike, das so Aussieht wie ne kleiner Chopper. Zurück im Hostel, was einfach der Hammer war, gemütlich sauber und günstig, hab ich mir noch ein paar Filme angeguckt.Mein nächster Bus ging dann morgens um 6.30h nach Rainbow Beach.



Ja, ziemlich eng...




Sonnenaufgang bei den Whitsundys

Beim Frühstück im Hostel in Airlie Beach
Airlie Beach
Cool Bananas Hostel
Scooteroo Tour

Cairns

Am Flughafen in Cairns angekommen, hab ich mihc direkt wohler gefühlt. Es war ein ganz anderes feeling als in Darwin. Als ich aus dem Flughafen kam, war das erste was ich gesehen habe, waren Palmen und vom Wetter her war es auch viel angenehmer. Ausserdem hatte ich extremen Bock herauszufinden wie die Ostküste ist. Im Airport Shuttlebus vom Hostel hab ich Sandro kennengelernt, mit ihm bin ich am ersten Tag in die Stadt, essen kaufen und ein bisschen umsehen. Wo man abends gut hingehen kann etc. Den Abend hatten wir dann auch schnell geplant, wir wollten zuerst ins Gilligan´s, ein Partyhostel mitten in Cairns und danach mal weiterschaun was so geht. Viel trinken durften wir aber nicht, da wir am nächsten Tag Fallschirmspringen wollten. Sandro hatte das schon gebucht und ich hab mir gedacht, wenn noch was frei ist warum nicht (weniger Zeit drüber nachzudenken) also war alles geplant, 11.000 ft freefall. Um 7.35h wurden wir dann abgeholt. Es war noch nicht klar ob wir springen können, weil das Wetter ziemlich schlecht war zu diesem Zeitpunkt ich mein es waren immer noch 28 grad, aber es war halt bewölkt und es hat geregnet. In Tully angekommen, wo das Flugzeug Richtung Mission Beach startet, hat mich die Frau vom Office nach ca 5 sek davon überzeugt, dass es doch besser wäre 14.000 ft zumachen, weil man es ja ehh nur einmal macht! Der Flug wurde Ratzfatz upgegraded und ich hatte richtig bock zu springen. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, nachdem wir 2 Std. gewartet haben, war dann klar, dass wir nicht springen. Deswegen mussten wir alle wieder frustriert zurück in den Bus nach Cairns. In Cairns haben wir dann den Sprung auf den nächsten Tag verlegt. Zuerst schien das auch möglich, doch nach unserem Abendessen, war eine Nachricht an unserem Zimmer angebracht, dass wir aus Wettertechnischen gründen nicht fliegen können. Also hieß es frustsaufen, erst im Gilligans und danach im Woolshed, einem der Clubs in Cairns. Am nächsten morgen sind Sandro und ich dann in die Stadt gelaufen, wo wir Jack Sam und Andy getroffen haben. Die hatten wir am Abend zuvor im Hostel kennengelernt und waren auch mit denen feiern. In der Stadt haben wir dann einen Park gesucht und gefunden, wo wir gemütlich ne Runde Fussi zocken konnten. Nach ca 40 min haben wir uns dann auf gemacht zur Lagune. Das ist eigentlich nur ein Pool in Meer nähe, weil man in Cairns nicht im Meer schwimmen darf. An der Lagune, hatten wir dann einen kurzauftritt fürs Queensland Fernsehen. Die wollten ein paar Leute beim kicken an der Lagune filmen und da wir so ziemlich die einzigen waren mit einem vernünftigen Ball, kamen Sie auf uns zu. Abends ging dann alles seinen gewohnten weg, erst Gilligans, wo Jack und Sam mittlerweile hingezogen sind, und danach ins Woolshed. Aber wieder nur halbgas, weil am nächsten morgen mal wieder Fallschirmspringen auf dem Programm stand. Dieses mal sollten wir auch springen können. Wir waren in der ersten Gruppe, nach einem kleinen Interview und einer Einführung, was man machen sollen wenn man springt etc., ging es an Board des Flugzeugs. Ich hätte gedacht das ich etwas nervöser bin, das war aber irgendwie nicht der Fall, ich mein wenn man einmal an Board ist kann man ehh nicht mehr zurück! Als wir dann nach ca 20 minuten Flug an der Dropzone angekommen waren und ich auf der Kante des Flugzeuges saß, habe ich jegliche Einführung vergessen.
Wir sind also raus aus dem Flugzeug und Des (mein Tandemspringer) musste meine Beine nach hinten kicken, sodass ich in der richtigen Flugposition war. Der Sprung war dann einfach der Hammer! Die ersten 2 sekunden hatte ich dieses komische Bauchgefühl, als wenn man vom 5er im Freibad springt oder so. Aber danach konnte ich die restliche Zeit des Freefalls einfach nur genießen. Als sich der Fallschirm dann geöffnet hat und wir in kreisenden Bewegungen Richtung Boden gesegelt sind wurde mir doch ein bisschen schlecht. Am Boden war ich erstmal total geflasht und war froh das wir im sitzen gelandet sind, sodass ich erstmal sitzen konnte. Am Abend haben wir dann natürlich den Sprung gebührend gefeiert. Am nächsten morgen habe ich dann das Hostel gewechselt, vom ca 15 min außerhalb liegenden Calypso zum mitten in der Stadt liegenden Gilligans. Ich bin in ein Zimmer mit Jack, Sam und 4 anderen Engländern gekommen. Die Gesprächsthemen waren ziemlich klar, Fussball, WM und warum gewinnt Deutschland eigentlich immer. Als noch ein befreundeter Engländer rein kam und mich fragte, "gewinnt ihr diesesmal die Wm?", war mir klar die haben richtig Schiss vor uns! Ich hab immer nur gesagt wir sind ne Turniermannschaft und alles kann passieren. Die nächsten beiden Abende und Tage liefen dann ziemlich gleich ab, Fussi, chilln und schwimmen an der Lagune, Essen, Karten spielen, trinken, feiern gehen und wenig schlafen. Feiern gehen war in Cairns richtig günstig, wir haben uns immer Goon geteilt, bis Hapy Hour im Gilligans war und im Club hat man meistens nichts mehr getrunken.
An meinem letzten Tag hab ich dann meinen weiteren Trip geplant und gebucht. Es soll mit dem Greyhound Bus die Küste weiter runter gehen. Nächster Halt ist Airlie Beach, wo ich am Montag den 10.05.2010 die Whitsundays und das Great Barrier Reef besegeln werde. Es musste alles ziemlich schnell gehen weil das ein spezielles angebot war, also bin ich am 9ten um 9.00h bis 20.00h im Bus gewesen um den Weg nach Airlie Beach zumachen.

Des und ich vorm Abflug

Die Gruppe
Über den Wolken AI AI AI...

Sonntag, 2. Mai 2010

Kurzes Intermezzo in Darwin

Ich wollte aber nicht ohne den Litchfield oder Kakadu Nationalpark gehen, also hab ich mich mit
den Däninnen abgesprochen, die auch ihren Weg nach Darwin gefunden hatten und wir haben die Tour zusammen gebucht. Eine richtig gute Tour, wir haben uns für Litchfield entschieden, weil im Kakadu noch ziemlich viel geschlossen ist zu dieser Jahreszeit, weil alles überflutet ist durhc die Wetseason. Doch bevor es am Freitag richtung Nationalpark gehen sollte, wollten wir noch den Mindil Beach Market in Broome besuchen, ein Markt mit essen aus aller Welt, Kunst und Aboriginal Kultur. Und da es der erste in der Dryseason war, die gerade erst begonnen hat wurde der Markt mit einem Feuerwerk beendet. Zum Sonnenuntergang war ich dann am Strand und hab mich da mit Christina und May getroffen. wir sind einmal über dem Markt gelaufen
fanden es aber nicht so prall. Als wir an einem Stand vorbeigelaufen sind, der Seifenblasenkanonen und Leuchtstäbe und so ein quatsch verkauft hat, hat mich der Mann gefragt ob ich nicht den Rest des Abends für ihn arbeiten möchte, einfach ein paar Leute ansprechen und die Sachen verkaufen. Da ich ehh nichts besseres zu tun hatte, hab ich mich für 3 std. dahin gestellt und wir haben überraschend viel von diesem mist verkauft.
Am nächsten Tag ging es dann um 7 uhr richtung Nationalpark. Erster Halt war eine Krokodilfarm, wo wir mit einem Boot auf einem Fluss die jumping crocodiles kennengelernt haben. Ausserdem durften wir noch eine Schlange kennenlernen. Dann sind wir aber auch weitergefahren in den Litchfield Nationalpark, wo wir uns insgesamt 4 Wasserfälle und die Termitenhügel des Nationalparks angesehen haben. Die ersten beiden Wasserfälle konnte man sich nur anschauen, da schwimmen in ihnen verboten war. Mehr Zeit hatten wir dann bei
den letzten beiden verbracht, wo wir auch schwimmen konnten.Den nächsten Tag hab ich dann im Bett verbracht, mir Serien angeguckt und gewartet bis der 33 Spieltag angefangen hat.
In Darwin gab es meiner Meinung nach nichts tolles mehr zusehen, einen der Nationalparks hab ich gesehen alles top, also weiter nach Cairns. Mein Flug ging um 5.05 uhr und mein Airport Shuttle fuhr um 2.50 am Hostel ab und da ich ehh bis 1.30h wegen der Bundesliga wach war, dachte ich mir schlafen lohnt sich nicht mehr, also hab ich mir keinen Wecker gestellt
oder ähnliches! Ja ziemlich blöd wenn man dann einschläft, aber glücklicherweise um 3.50 uhr wieder aufwacht. Ein Taxi hab ich auch schnell gefunden, welches mich gerade rechtzeitig zum Flughafen gebracht hat!




Mindil Beach Market

Da ist der Wurm
Jump Jump Jump

Wangi Falls


Freibad war gestern


Termitenhügel

Broome-Darwin

Wie verabredet, war ich um 8h morgens am Hostel, weil wir früh los fahren wollten. Um 9h war dann auch Nicolas da, mit den worten "sorry, aber ich hab gestern Whiskey gekauft und die Flasche war heute morgen leer, ich fühl mich im Moment nicht so gut". Ja ne is klar, top Voraussetzungen für lange Fahrten. Bevor es dann auf die Strasse ging, haben wir noch 2 Däninnen Christina und May abgeholt, waren einkaufen und sind dann los. Nach 2 stunden war Nicolas dann auch zu fertig und ich hab das steuer übernommen, bis kununurra, wo wir unseren ersten Stopp gemacht haben. Wie hielten es für eine gute Idee, am Flughafen auf dem Rasen zu schlafen, eigentlich gar nicht so dumm und trotzdem waren wir nach ca 5 min im Auto um da zu schlafen, weil ca 23.432 Moskitos draußen unterwegs waren. man kann sich vorstellen wie erholsam der Schlaf war. Drei std Schlaf waren dann auch genug und wir sind nach kununurra um den Auspuff zu reparieren, weil der ziemlich locker war. um halb 8 sind wir dann weiter, der Auspuff wurde so repariert das er bis Darwin halten sollte. Der weg nach Katherine war lang und wir haben zwischendurch gehalten, um ein Barbecue auf einem Parkplatz zu machen, aber nur Nicolas wollte das Hühnchen essen, das wir am Tag zuvor gekauft hatten und wirklich abartig roch. Wir haben auf dem Parkplatz noch Kühlwasser nachgefüllt, weil das Auto ein weiteres Problem hatte, was Nicolas in Darwin checken lassen wollte. In Katherine angekommen wurde uns dann klar, dass wir nicht warten können bis Darwin, weil plötlich das ganze Wasser ausgelaufen ist. Also haben wir uns ein Hostel in Katherine gesucht, weil keiner mehr im Auto schlafen wollte und wir haben auch eine Werkstatt gefunden, die das Auto am nächsten morgen reparieren konnte. Alles gut dachten wir am nächsten morgen, war es aber leider nicht, wieder auf der Strasse wurde der Motor plötzlich extrem heiß. Der Keilriemen war gerissen und da standen wir nun auf der Strasse, im nichts zwischen Katherine und Darwin. Zum glück hat direkt jemand gehalten und geholfen, indem er Nicolas erklärt hat, das nciht weit von der Stelle eine andere Werkstatt ist. Ausserdem war er bereit einen von uns mitzunehmen. Und da ich ziemlich angepisst war, hab ich mich von Nicolas und den Frauen verabschiedet. Die haben sich aber auch direkt an die Strasse gestellt, um Richtung Darwin zu trempen. Gegen 15h bin ich dann in Darwin angekommen, wo ich mein Hostel bezogen habe und mich direkt total unwohl gefühlt habe. Deswegen hab ich direkt meinen Flug nach Cairns gebucht.



Eine der Pannen...

Sonnenuntergang auf dem Weg

wieso muss eigentlich immer ich kochen?
Auspuff Reperatur
Katherine Backpacker

Broome

Das Wetter war nicht zu vergleichen mit Perth, man hat schon auf dem Weg gemerkt
das es wärmer wird, aber in Broome war es einfach Hammer. Aussentemperatur 36 grad
stehend, kein Lüftchen und die Luftfeuchtigkeit war auch ziemlich hoch, aber ich habs gemocht! Als ich mich auf den Weg zum Strand gemacht habe, war ich nach ca 50 m komplett nass geschwitzt und schon bevor ich am Strand angekommen war, sah ich so aus als wäre ich schon im Wasser gewesen. Das war aber nur am ersten Tag so, ich hab mich ziemlich schnell daran gewöhnt und schon am nächsten Tag gemerkt das es besser wurde. Da in meinem Hostel ziemlich viele Leute arbeiten waren, war durch den Tag meistens nicht so viel los. Aber gegen Abend wurde es immer besser, wir haben uns Abends entweder lange mit mehreren vor einem Zimmer getroffen, oder wir sind zum Strand um den Sonnenuntergang an zu sehen. Jedoch gab es nicht wirklich viel mehr zusehen in Broome, die Stadt ist berühmt fürs gute Wetter, den Sonnenuntergang und die Kamele am Cable Beach, auf denen man abends vorm Sonnenuntergang reiten konnte. ich hab es nicht gemacht, weil es ziemlich sinnlos ist wie ich finde, aber ich hätte fast einen Job bei den Kamelen bekommen. Was ich leider verpasst habe in Broome, war der Vollmonduntergang. Ich hab ihn einmal untergehen sehen, aber nicht als er voll war! Nun ja mit Arbeit hat es nicht sollen sein, deswegen hab ich mich im Hostel mal umgehört, ob nicht jemand nach Darwin fährt. Ich hatte glück und hab mich mit Nicolas geeinigt, am 26ten in Richtung Darwin zu fahren, er wollte sich noch darum kümmern noch 2 Leute zu finden. An meinem letzten Abend bin ich in die Matso´s Brauerei gefahren, um ein paar Biere zu testen. Richtig leckeres gutes Bier, Mango Bier, Ginger Bier und Chili Bier. Letzteres hab ich aber nur einen kleinen Tester probiert, weil die Kellnerin meinte, dass das Bier nicht jedermanns Geschmack ist. So war es dann auch, nicht wirklich mein Geschmack, richtig scharf und einfach nicht mein Ding. Nachdem wir dann das Bier ausgetrunken haben, ging es wieder Richtung Strand, wo wir die anderen getroffen haben um noch ne runde im Badewannen warmen Wasser zu schwimmen und den Sonnenuntergang zu sehen.


Cable Beachbackpackers

Cable Beach bei Tag

Sonnenuntergang....



Tommys Birthdayparty

Sonntag, 18. April 2010

In 6 Tagen Perth - Broome

Tag 1 Perth - Pinnacles - fast Kalbarri Nationalpark (3200 km zu gehen)

Am morgen des ersten Tages habe ich mich mit Lyanne getroffen, um mit ihr das Auto abzuholen, in dem wir die nächsten 6 Tage leben sollten. Nach einem kleinen Einführungsvideo wie den so ein Auto gefahren wird und wo man alles findet gings auch schon los auf die Straße. Unser erster Halt war der Supermarkt Coles, wo wir erstmal Nudeln, Gemüse, Früchte und Snacks für die Fahrt eingekauft haben. Kurz nach unserem einkauf haben wir Tal eingesammelt und es konnte losgehen in Richtung Broome. Da die Strecke aber ziemlich lang ist haben wir zwischen Perth und dem Kalbarri Nationalpark unsere Route geplant und was wir so alles sehen möchten. Nachdem wir die ersten Kilometer abgerissen haben von den 3180, haben wir unseren ersten Stopp bei den Pinnacles eingelegt. Die Pinnacles liegen in einer Sandwüste in mitten des Nambung Nationalpark.
Den Rest des Tages haben wir nur noch auf der Straße verbracht, bis es Dunkel wurde und die Kängeruhs meinten das sie unbedingt meinem Fernlicht entgegenlaufen müssten. Nachdem ich fast eins mitgenommen hätte und mich Tal von hinten angeschriehen hat, haben wir am nächsten Parkplatz angehalten und dort gepennt. Eine der coolen Sachen an dem Auto war das Zelt auf dem Dach, was total leicht auf- und abzubauen war und wo 2 leute drin schlafen konnten. Der/die dritte im Bunde hat dann meistens im Auto geschlafen.


Die Pinnacles

Zack, zwei auseinander gedrückt
Sonnenuntergang, die Kängeruhs kommen
Unser erstes Nachtlager

Tag 2 Kalbarri Nationalpark - Monkey Mia

Von dem Parkplatz aus war es zum Glück nicht mehr weit zum Kalbarri Nationalpark und nach dem wir gefrühstückt haben, sind wir auch direkt in den Park um uns anzugucken was der so zubieten hat. Für lange walks hatten wir leider keine Zeit aber gesehen haben wir trotzdem das meiste. Unteranderem "Natures Window", "Z Bend" ( was eine Schlucht ist, die vom Himmel aus wie ein Z aussieht) und "Hawks Head Lookout". Viel Zeit haben wir wie gesagt dort nicht verbracht, weil wir an diesem Abend noch in Monkey Mia ankommen wollte, wo man laut Lonely Planet (Reiseführer) Delphine füttern kann. Auf dem weg dorthin gab es aber noch den ein oder anderen Stopp für uns z.B. "Shell Beach" ein Strand, der nur aus kleinen Muscheln besteht. Außerdem waren wir noch in einer Bucht, wo man in der Dämmerung gut Haie, Delphine usw. beobachten kann. Wir haben allerdings "nur" einen Rochen gesehen. In Monkey Mia angekommen war die Delphin fütterung leider schon vorbei, da die zwischen 8.00 und 12.00 4 mal durchgeführt wird, je nach dem wann die Delphine in Land nähe sind. Wir haben aber entschieden in Monkey Mia die Nacht zu verbringen um morgens dann bei der Fütterung zu zugucken und vielleicht auch zu füttern. Bevor wir aber unser abendessen gemacht haben und schlafen gegagen sind, haben wir noch ca 30 min im Warmwasser Pool im Nationalpark verbracht, einfach nur entspannend nach der ganzen Fahrerei.

Am Natures Window

Das Natures Window
Murchison River

Z Bend in die eine...
... und in die andere Richtung

Shell Beach
Der Strand besteht nur aus diesen kleinen Muscheln
Da hatter Spass...

Hier haben wir den Rochen gesehen

Der Strand von Monkey Mia
Abends haben wir noch eine Schildkröte vom Steeg aus gesehen
Tal und ich im pool

Tag 3 Monkey Mia - Coral Bay

Einen Wecker mussten wir uns eigentlich nie stellen, da wir immer von der Sonne geweckt
wurden. Deswegen war es auch kein Problem für uns um 8.00 morgens mit Frühstück im Magen
am Strand von Monkey Mia zu sein. Da wurde dann die Delphine gefüttert. Sie haben ein drittel
Ihres Tagesbedarfs bekommen, damit sie nicht abhängig werden von der Fütterung und noch
jagen müssen. Aus der Menschenmasse am Strand wurden nach und nach Leute ausgewählt die
die Delphine füttern durften. Ich hatte das Glück einer dieser Personen zu sein. Tal hatte sich
während der Delphinfütterung dafür entschieden in Monkey Mia zu bleiben, weil sie auch
Delphine füttern wollte und mit einer Seekuh tauchen wollte. Für mich und Lyanne war das kein
Problem, also sind wir zu zweit weiter Richtung Coral Bay, wo das berühmte Ningaloo Reef auf
uns wartete. Am nachmittag sind wir dann in Coral Bay angekommen, wo wir uns ein bisschen an
den Strand gelegt haben, eine Schnorcheltour zum Ningaloo Reef gebucht haben und uns unser
Abendessen gemacht haben. Da die Frage wo wir Schlafen noch ungeklärt war, weil man in Coral
Bay nicht Wild campen darf und es empfindliche Strafen gibt, wenn man es macht, waren wir
bevor es dunkel wurde wieder aus Coral Bay raus um einen Schlafplatz zu finden. Den haben
wir auch gefunden und zwar in einem Feld nahe Coral Bay, aber von der Hauptstraße konnte
man uns nicht sehen also haben wir dort die Nacht verbracht.

Monkey Mia, kein Geheimtipp

Aber ich durfte den großen Fisch mit einem kleinen Fisch füttern

Der Chefkoch am Werk
Sonnenuntergang in Coral Bay

Tag 4 Coral Bay - Ningaloo Reef - Tom Price

Morgens wieder von der Sonne geweckt, gefrühstückt und das Zelt eingepackt. Aber danach ging es nicht direkt wieder auf die Straße, diesmal war mal Freizeit angesagt und zwar Schnorcheln am Ningaloo Reef. von 9.00 morgens bis 14.00. Einfach cool. wir wurden zuerst in Coral Bay vom Bus abgeholt, der uns zur Anlegestelle gebracht hat. Auf dem Segelschiff wurden wir in die Regeln eingeweiht, die auf einem Segelschiff herrschen, wie z. B. Mützen festhalten, dafür wird nicht umgekehrt. Nach einer Stunde raus fahren, durften wir zum ersten mal ins Meer, schon ne coole Erfahrung neben einer Schildkröte zu schwimmen oder einfach die Korallen zu beobachten. Ich hab auch Fotos mit einer Unterwasserkamera gemacht, die muss ich aber nachreichen, weil ich noch keinen Laden gefunden habe der die entwickelt und auf einem usb stick macht. Naja nach dem ersten "Tauchgang" gab es dann erstmal Mittagessen, Hotdogs. Nach einer weiteren Stunde fahren und auf dem Boot in der Sonne chillen, durften wir dann das zweite und letzte mal ins Wasser. Wieder war es einfach nur genial, Rochen, Schildkröte, Fische und die Korallen zu sehen. Leider war es das dann aber auch erstmal mit Schnorcheln. Aber es tat richtig gut mal länger als 2 Std. nicht im auto zu sitzen. Noch eine ziemlich witzige geschichte (leider nicht für mich), nach meiner Dusche hab ich mein Handtuch aufs Dach gelegt, damit es da Trocknen kann. Leider hab ich das total vergessen und und bin einfach mal zum Shopping center gefahren, wo wir vom Bus abgeholt wurden (da hab ich mich schon etwas geärgert). Nach unserem Schnorchelausflug, hab ich mein zweites Handtuch dann aufs Dach gepackt, weil ich es immer noch für eine gute Idee hielt. Ja scheiße, obwohl ich danach zu mir gesagt habe, diesmal vergisst du dein Handtuch nicht, ist mir irgendwo zwischen Coral Bay und Tom Price eingefallen das ich mein Handtuch auf dem Dach hatte, natürlich war es weg. Nachdem ich dann 5 Minuten über meine eigene Dummheit gelacht habe, ging die Fahrt weiter und diesmal ohne Kängeruhs auf der Fahrbahn. Nur neben der Fahrbahn gab es hin und wieder mal eine Kuh oder ein Kängeruh zusehen. Gehalten haben wir auf einem Parkplatz nahe Tom Price, damit wir am nächsten morgen schnell unsere Karte für den Nationalpark holen konnten. Diese Nacht war nicht so erholsam für uns, da der Parkplatz ziemlich nah am Highway war und man die Roadtrains in der Nacht ziemlich gut hören konnte.


Auf dem Schiff
Ziemlich klar das wasser oder?
Auf der Straße
Auf dem Parkplatz nahe Tom Price

Tag 5 Tom Price - Karijini Nationalpark - Irgendein Parkplatz zwischen Port Hedland und Broome

Am letzen Morgen, an dem wir wirklich was geplant haben, sind wir nach Tom Price rein. Da haben wir eingekauft, damit wir genug Nahrung für die restliche Reise haben und natürlich unser Ticket für den Nationalpark gekauft.
Ein richtig schöner Nationalpark und gut das wir ein Allrad Auto hatten, denn mit fester Straße war da nicht mehr viel. Eigentlich war uns nicht gestattet, auf nicht geteerten Straßen zu fahren, das mussten wir aber schon in den anderen Nationalparks, also haben wir es in diesem Fall auch einfach gemacht. Ansonsten hätten wir die "Fortescue Falls", "Ferns Pool" und mehrere Gorge verpasst. Auf dem Weg zum ersten Pool mussten wir ziemlich klettern und durch mehrere Gewässer stampfen, aber es hat sich richtig gelohnt. Das Wasser und die Umgebung war einfach genial. Nach ca 5 Stunden im National Park sind wir dann auf die endlos wirkende Straße nach Broome, zwischendurch haben wir nochmal in Port Hedland gehalten, um zu Abendzuessen und zu tanken. Aber danach ging es nur noch geradeaus und ich war froh alle 100km mal ein Auto oder Roadtrain zusehen. Die sind hier auch so witzig das auf der Strecke zwischen Port Hedland und Broome ganze 3 Tankstellen sind und an der dritten sind wir in der Nacht angekommen, als diese nicht mehr auf hatte und ich wusste nicht genau, ob ich die restlichen 320 Km mit dem restlichen Tank schaffe. Also hieß es sehr spritsparend (90KmH) weiterfahren und mal gucken was passiert. Um 2.00h morgens hatte ich dann genug, wir waren nur noch 80km von Broome entfernt, der Sprit wird auch reichen, also haben wir uns auf einem Parkplatz gestellt.



Junction Pool Lookout
Oxer Lookout
Auf dem Weg zum ersten Pool
Kletterpartie
Schön ne Runde schwimmen
Auf dem Weg zurück
Der weg zum zweiten Pool
Fern Pool


Tag 6 Irgendein Parkplatz zwischen Port Hedland und Broome - Broome

Der nächste Morgen bestand nur daraus, die restliche Strecke zu fahren. In Broome angekommen, haben wir unsere Hostels bezogen und sind die Klamotten da los geworden. Und weil wir gg. 15.00 h unser Auto abgeben mussten, haben wir das Auto gewaschen, damit keiner sieht das wir auch auf Off-Road Straßen gefahren sind und damit ich meine 1.000 Dollar Pfand wieder bekomme. Im Endeffekt war alles total locker, der Typ von der Vermietung ist einmal um das Auto gelaufen und das wars. Ein guter und günstiger Trip.
Den Restlichen Tag hab ich dann im Bett verbracht, weil ich einfach noch zu fertig war von der Fahrt. Ich hab mich noch mit ein paar Leuten aus meinem Zimmer unterhalten und das wars von dem 6 Tagestrip.